Ericeira – Surfcamp mit Budget in Portugal

Seit unserem Ausflug nach Biarritz im letzten Jahr war ich mir sicher, dass ich unbedingt surfen lernen musste. Einen einfachen Surfkurs wollte ich aber nicht, lieber gleich ein ganzes Surfcamp. Surfen ist nicht nur ein Sport, viel mehr ist es ein Lebensstil. Dazu braucht es natürlich den richtigen Ort und die richtigen Leute für die richtige Stimmung. Im besten Fall findet man so nicht nur eine Leidenschaft, sondern auch eine Gemeinschaft für's Leben. Ericeira ist mit seinen vielen Hostels und Stränden der perfekte Platz für Anfänger, an dem sicher jeder Anschluss an die Community findet.

Die Schwefelbäder von Tbilisi

Tbilisi ist die Hauptstadt Georgiens und bedeutet Stadt der warmen Quellen, denn sie ist bekannt für ihre Schwefelbäder. Nicht viele, auch wir anfangs nicht, kennen Tbilisi und viele lernen es auch niemals kennen. Dabei ist sie eine der schönsten Städte, die ich je besucht habe, und vereint wunderbar Weltreligionen, Kulturen und Generationen in sich. Tbilisi oder auch Tiflis war unser sicherer Hafen auf dem Weg ins Abenteuer Georgien, so wie es noch ein Jahr zuvor Oslo auf unserer Reise in Norwegen war. Wir haben diese völlig unterschätzte Stadt lieben gelernt, der mittlerweile immer mehr internationale Touristen Beachtung schenken.

Mit dem 40 PS Motorboot auf dem Gardasee

Der Gardasee ist nach Mallorca das 18. Bundesland und maßlos überlaufen von deutschen Touristen, zumindest war das meine erste Erkenntnis am Ende der Reiseplanung und es gefiel mir gar nicht. Trotzdem habe ich zumindest versucht unvoreingenommen an diesen Urlaub zu gehen, der nicht meine Idee war. Und siehe da, wir haben uns an einen Klettersteig an der Felswand 150 Meter über dem See gewagt, waren ohne lange Warteschlangen im Gardaland, haben ein überschwemmtes Sirmione bei Sturmflut besucht und konnten ein 40 PS Motorboot auf dem Gardasee fahren. Für meine anfänglichen Befürchtungen war das also ein ziemlich erfolgreicher Urlaub!

USA – Boston im Super Bowl

Mit jeder Minute im Flieger stieg meine Aufregung, denn meine Erwartungen an meine erste Reise in die USA waren hoch. Nachdem ich auf Urlaubspiraten ein Angebot über günstige Flüge an die Ostküste gefunden habe, musste ich mich nur noch für eine Stadt entscheiden. Von da an dauerte es nur etwa eine Stunde, bis ich mit der Kreditkarte einer Freundin den Flug nach Boston gebucht hatte. Hauptsache ich konnte mir endlich meinen Traum erfüllen, in die USA zu fliegen und das genau zum Super Bowl, in dem auch noch die New England Patriots spielten.

Auschwitz-Birkenau

Die Gedenkstätte des Vernichtungslagers Auschwitz sollte jeder besuchen, der sich jemals mit der Deutschen Geschichte befasst hat. Dieses Lager ist ein Ausdruck dessen, welche Dimensionen Hass und Fanatismus annehmen können. Es ist der Beweis dafür, wie Menschen zu Unmenschen werden und welchen Aufwand sie betreiben, um innerhalb weniger Jahre eine komplette Bevölkerungsgruppe zu vernichten. Heute dort zu stehen, wo noch vor 75 Jahren etwa 1,5 Millionen Menschen den Tod fanden, ist ein so abgrundtief merkwürdiges Gefühl, das ich gar nicht beschreiben kann. Auschwitz I zeigt gemeinsam mit dem immensen Vernichtungslager Auschwitz II Birkenau, wie unfassbar viele Menschen auf unfassbar grausame Weise einer Ideologie zum Opfer fielen.

Mit der Kutsche durch Krakau

Krakau ist die zweitgrößte Stadt Polens und liegt an der Weichsel im Süden des Landes. Letzten Frühling trieb uns nach langer Zeit unser Interesse, die Gedenkstätte Auschwitz zu besuchen, endlich nach Krakau. Und was soll ich sagen? Nicht nur die Gedenkstätte raubt einem im wahrsten Sinne des Wortes den Atem. Auch Krakau tut es, nur auf eine ganz andere Weise. Die Stadt hat so viel Charme und Geschichte zu bieten, die sie zu einer der schönsten Städte Polens machen.

Best and Worst of Travel 2018

2018 war das mit Abstand erlebnisreichste Jahr meines Lebens. In keinem anderen Jahr war ich so viel unterwegs, wie in diesem. In keinem anderen Jahr sind so viele schöne und schlimme Dinge passiert, wie in diesem. Gerade auf Reisen liegen oft nur Augenblicke zwischen Himmel und Horror. Dennoch ist im Nachhinein jeder dieser Momente eine Erinnerung, die man für immer bewahren möchte.

Paragliden an der Dune du Pilat – Roadtrip am französischen Atlantik

Das Mittelmeer verließen wir noch bei 30 Grad und Sonnenschein, nur ganz kurz war ich auf dem Rücksitz des Mietwagens eingeschlafen, da ging vor unserem Ziel plötzlich die Welt unter. Schwarze Gewitterwolken und Sturmböen, irgendwie hatten wir uns das anders vorgestellt. Vor unserem Hotel floss der Regen schon gar nicht mehr ab und sammelte sich in riesigen Überschwemmungen auf den Straßen. Dass wir bei dem Wetter morgen paragliden würden, haben wir jedenfalls nicht mehr geglaubt. Eher sah es danach aus, als würden wir die nächsten Tage in diesem kleinen Apartment in Arcachon festsitzen. Doch so schnell wie das Unwetter kam, verzog es sich auch wieder und wie geplant setzten wir den Roadtrip an der Atlantikküste fort.

Dumme Ideen und schöne Erinnerungen – Roadtrip im Winterparadies Schweiz

Wie so oft im Winter lag ich einmal mehr Zuhause vor dem Kamin und scrollte durch Instagram, auf der Suche nach coolen oder wenigstens gemütlichen Ideen für die kalte Jahreszeit. Dabei bin ich auf einen gefühlt neuen Fototrend gestoßen: Eislaufen auf Bergseen. Die Bilder von weißen Schlittschuhen auf türkisfarbenem Eis machten mich schon neidisch. Natürlich wurde bei den Bildern etwas nachgeholfen, aber auf einem Bergsee eiszulaufen stellte ich mir trotzdem schön vor. Wenn ich einen Blick auf die Karte werfe, bedeutete das für uns, es ging in die Alpen und welches Land ist da wohl am bekanntesten für wunderschöne Bergseen und Winterlandschaften? Die Schweiz!