7 Stunden in Bergamo bevor Italien abgeriegelt wurde

Eigentlich sollte der Beitrag mal "7 Stunden in Mailand" heißen. Auf dem Weg nach Tbilisi hatten wir 7 Stunden Aufenthalt am Flughafen Mailand-Bergamo, klar wollten wir da erst einmal nach Mailand. Gerade gelandet haben wir aber schnell gemerkt, wie viel Zeit es uns kosten würde nach Mailand zu fahren. Bergamo dagegen sah man schon vom Rollfeld. Die kleine Stadt sah auf ihrem Berg auch ganz romantisch aus. Dass ausgerechnet hier das europäische Epizentrum des Coronavirus liegt, erfuhren wir erst in Berlin am Flughafen.

Mit dem 40 PS Motorboot auf dem Gardasee

Der Gardasee ist nach Mallorca das 18. Bundesland und maßlos überlaufen von deutschen Touristen, zumindest war das meine erste Erkenntnis am Ende der Reiseplanung und es gefiel mir gar nicht. Trotzdem habe ich zumindest versucht unvoreingenommen an diesen Urlaub zu gehen, der nicht meine Idee war. Und siehe da, wir haben uns an einen Klettersteig an der Felswand 150 Meter über dem See gewagt, waren ohne lange Warteschlangen im Gardaland, haben ein überschwemmtes Sirmione bei Sturmflut besucht und konnten ein 40 PS Motorboot auf dem Gardasee fahren. Für meine anfänglichen Befürchtungen war das also ein ziemlich erfolgreicher Urlaub!

Dumme Ideen und schöne Erinnerungen – Roadtrip im Winterparadies Schweiz

Wie so oft im Winter lag ich einmal mehr Zuhause vor dem Kamin und scrollte durch Instagram, auf der Suche nach coolen oder wenigstens gemütlichen Ideen für die kalte Jahreszeit. Dabei bin ich auf einen gefühlt neuen Fototrend gestoßen: Eislaufen auf Bergseen. Die Bilder von weißen Schlittschuhen auf türkisfarbenem Eis machten mich schon neidisch. Natürlich wurde bei den Bildern etwas nachgeholfen, aber auf einem Bergsee eiszulaufen stellte ich mir trotzdem schön vor. Wenn ich einen Blick auf die Karte werfe, bedeutete das für uns, es ging in die Alpen und welches Land ist da wohl am bekanntesten für wunderschöne Bergseen und Winterlandschaften? Die Schweiz!

24 Stunden schlaflos in der Sächsischen Schweiz

Nach unserem ersten Lehrgang an der Offiziersschule des Heeres in Dresden im Januar, kamen wir von Oktober bis Dezember hierher zurück. Da die Sächsische Schweiz gleich nebenan liegt, nahmen wir uns natürlich wieder eine Strecke auf dem Malerweg vor, diesmal die Etappe am Königstein. Wie es der Zufall wollte, sind wir nur wenige Wochen nach unserer Wanderung mit dem Hörsaal zurückgekehrt und militärisch von der Festung Königstein bis zur Gastwirtschaft "Am Kuhstall" marschiert.

Dresden – Von Opern und Studentenvierteln

1945 war Dresden eine der am weitesten zerstörten Städte Deutschlands. Die Bombardements forderten eine halbe Million Opfer und legten etwa 60% des Stadtbildes in Schutt und Asche. Heute ist von den Trümmern nicht mehr viel zu sehen, die Altbauten aus Renaissance, Barock und 19. Jahrhundert wurden fast vollständig rekonstruiert, sodass wir auch heute wieder die Frauenkirche und den Zwinger entlang des Elbufers bewundern können.