Ideen für Wales, aus denen leider nichts geworden ist

Ich wollte während meines Auslandsjahres schon gesamt Wales bereisen. Da Wales nicht sonderlich groß ist, wäre das bei ausgebautem öffentlichen Verkehr innerhalb von 8 Monaten auch machbar gewesen. Ohne Auto lässt es sich in Wales aber nur schwer reisen, die Pläne über das Jahr zu verteilen war also nicht möglich. Stattdessen versuchten wir die meisten Ideen auf dem Roadtrip mit unserem Auto umzusetzen. Trotzdem haben für nicht alles Zeit und Geld gereicht. Selbst wenn ich etwas umsetzen konnte, verlasse ich die Orte oft mit mehr Ideen als ich mitgebracht habe.

1. Velocity 2 Zipline

Die Velocity 2 im Snowdonia NP ist mit 160 km/h die schnellste Zipline der Welt und damit eigentlich genau mein Ding! Sie stand auch fest auf dem Plan, bis die Kosten zu viel wurden. Der Preis startet bei £ 89, lag während unseres Roadtrips in den Osterferien aber bei £ 110. Als dann noch die Benzinpreise in die Höhe schnellten und ich für eine Tankfüllung £ 120 zahlen musste, war der Spaß vorbei. Die Zipline ist etwa 1,6 km lang, das macht bei 160 km/h etwa 36 sec Fahrt. Das muss schweren Herzens bis zu meinem nächsten Besuch warten.

2. Seakayaking auf Anglesey

Vom Seakayaking hatte ich vor dem Roadtrip schon gelesen, mich aber erst auf Anglesey wirklich dafür interessiert. Insbesondere nachdem wir am North Stack die 9 Seehunde Kajakfahrer verfolgen sehen haben, wollte auch ich mit dem Kajak die Küste erkunden. Leider erfordert das Kajaken auf dem Meer mehr Erfahrung als wir haben und so müssten wir mal wieder eine Tour für £ 50 buchen. Das ist schon viel Geld und außerdem habe ich beim Coasteering richtig gefroren und wollte nicht so bald noch einmal aufs Wasser. Bei all den Sachen, die ich bisher verpasst hatte, muss ich sowieso noch einmal wiederkommen und so kam das eben auch auf die Liste für später.

3. Klettern über dem Meer

Überall entlang der walisischen Küste kann man geführt oder selbstständig an den Klippen über dem Meer klettern. Da ich selbst leider kaum Erfahrung habe, hätte ich es nur mit einem Guide machen können. Das mache ich also vielleicht beim nächsten Mal oder wir können dann schon gut genug selbstständig klettern.

4. Höhlentour mit Zipline und Kanu

Mir wurde während meines Auslandsjahres 2 Mal von Cavern und Kletterern eine Höhle in Snowdonia empfohlen, in der es eine Zipline geben soll, mit der man in einem Kanu ankommt und damit dann auf dem Grund der Höhle fahren kann. Soweit ich weiß, braucht man für das Höhlenklettern eigene Ausrüstung und geht eigenverantwortlich mit Call Out Time rein. Soweit kein Problem, nur konnte mir keiner den genauen Namen sagen und jetzt finde ich die Höhle nicht mehr. Falls jemand die Höhle kennt, schreibt mir den Namen gern in die Kommentare!

5. Reiten in den Brecon Beacons

Die Brecon Beacons sind ein wunderschöner Nationalpark im Südosten von Wales, der sich vor allem durch seine riesigen grünen Hügel auszeichnet. Wandern war ich hier schon, aber auf dem Pferd wirkt die Umgebung immer noch einmal anders und ich kann es kaum erwarten, die grasbewachsenen Hügel vom Pferd zu erkunden. Reiten ist in den Brecon Beacons recht populär, aber leider war es nahezu unmöglich von Aber dorthin zu kommen. Weder mit dem Hiking Club noch mit meinem Kumpel während des Roadtrips konnte ich dort reiten.

6. Rugbyspiel in Cardiff

Rugby ist der Nationalsport in Wales und wird hier richtig zelebriert. Als wir im November in Cardiff waren, spielte Wales gegen Fidschi. Leider hatten wir dafür keine Karten, aber die Straßen waren voller Fans, die mit Flaggen, als rote Drachen (Nationaltier) oder Osterglocken (Nationalblume) verkleidet waren. Diese Stimmung sollte jeder während eines Auslandsjahres in Wales einmal erleben. Zu gern hätte ich auch die Stimmung im Stadion erlebt, aber als ich im Frühling nach Tickets geschaut habe, bekam man diese nur noch für £ 110 aufwärts und das war mir leider zu teuer. Ich habe aber schon eine Idee, wie ich dieses Spiel in einen zukünftigen Trip einbinden kann: Von Cardiff aus würde ich dann gleich die Klosterruine Tintern Abbey, Bath und Bristol besuchen.

7. Wasserfall am Craig Goch Damm

Nach zwei erfolglosen Versuchen möchte ich endlich den Wasserfall am Craig Goch Damm sehen. Beim ersten Mal liefen die Dämme zwar über, aber wir hatten keine Zeit für beide Dämme. Beim zweiten Mal waren wir an beiden Dämmen, die liefen aber nicht über.

8. Delfintour in New Quay

Nur 1 h Busfahrt von Aber entfernt liegt New Quay, wo Bootstouren zum Beobachten von Delfinen angeboten werden. Mit Glück kann man die Delfine schon von der Küste sehen, aber mit dem Boot kommt man ihnen natürlich näher. Die 1,5-stündige Tour kostet £ 20, also völlig okay. Ich habe es nur zu lange vor mir hergeschoben. Meine Mitbewohnerinnen wollten eigentlich mitkommen, aber irgendwann wollten wir nur noch die letzten Tage in Aber genießen anstatt großartig Ausflüge zu machen. Aber die Bootstouren sollen sehr empfehlenswert sein!

9. Puffin Island vor Beaumaris

Während unserer verzweifelten Suche nach Papageientauchern auf Anglesey stießen wir in Beaumaris auf Bootstouren zur Puffin Island. Wenn die ganze Insel danach benannt ist, wird es dort wohl sicher dutzende der markanten Vögel geben oder nicht? Wir haben die Bootstour natürlich nicht gemacht, aber wenn wir wirklich irgendwann mit unserem zukünftigen Segelboot Anglesey bereisen, um vor dem Twr Mawr und Anglesey Brickworks zu ankern, dann machen wir auch einen Abstecher zur Puffin Island!


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